Der Extremläufer

JENSEITS VON MARATHON

Auf der Jagd nach dem Flow

Dr. Michele Ufer hat als Extremläufer alles erlebt: 54 Grad in der Namib-Wüste, Schnee am Polarkreis, 100 Prozent Luftfeuchtigkeit im Amazonas-Regenwald und dünne Luft am Mount Everest. Er läuft Distanzen von 250 Kilometern und mehr.

Das ZDF bezeichnet ihn als einen der führenden Extremsportler Europas, der FOCUS als einen der besten europäischen Ultramarathonläufer.

Als einer der wenigen Athleten weltweit hat er die legendäre 4‑Deserts‑Serie erfolgreich beendet – und als erster Mensch überhaupt nach einem Schlaganfall. Die 4 Deserts gelten laut TIME Magazine als eines der härtesten Ausdauerformate der Welt – oft verglichen mit der Tour de France oder der Vendée Globe, nur zu Fuß und unter Extrembedingungen.

Wie wird man ein Extremläufer?

2011 war Michele Ufer weder Extremläufer noch Langstreckenläufer noch – Läufer. Er war Sportpsychologe. Aber er wollte wissen, wie sich das anfühlt, was er Sportlern beibringt.

Was macht dieser Flow mit mir? Kann ich durch mentales Training meine Leistung steigern in Bereiche, die unvorstellbar sind? Wie reagiert mein Körper und wie mein Geist auf Anstrengungen, die jenseits meiner Grenzen liegen?

Ein extremer Selbsttest

Also hat er geklickt auf das Anmeldeformular zum Ultramarathon in der Atacama-Wüste in Chile. Das war im November 2010. Er hatte keine Ahnung, was ihn erwartet.

Am 14. März 2011 saß er in einem Wüstendorf in Chile auf einer Holzbank und wollte sein Glück hinausschreien: Er hatte es geschafft. Er ist nach 250 Kilometern nicht nur ins Ziel gekommen, er war – als Einsteiger und nach nur dreieinhalb Monaten Vorbereitung – unter den ersten zehn, noch vor so manchem Profiläufer.

ES FUNKTIONIERT!

Der Sportpsychologe hat seine Theorie an der eigenen Psyche bestätigt.

Auf allen Kontinenten gelaufen

Seitdem hat ihn das Laufen nicht mehr losgelassen. Er nimmt regelmäßig an Läufen teil, die ihn vor immer neue Herausforderungen stellen, etwa

  • extreme Hitze, klirrende Kälte oder extrem hohe Luftfeuchtigkeit
  • Läufe in einer Höhe von mehr als 5000 Metern
  • mehrtägige Rennen in Selbstversorgung, das bedeutet, die Läufer müssen Proviant, Isomatte, Schlafsack, Wechselkleidung, Erste-Hilfe-Kit während des Rennens selbst transportieren


Er ist auf allen Kontinenten gelaufen – von der Namib bis zur Antarktis, vom Himalaja bis zum Amazonas. Seit über einem Jahrzehnt erzielt er weltweit regelmäßig Top‑10‑ und Top‑5‑Platzierungen – oft mit Siegen in seiner Altersklasse. In der Läuferszene hat er sich längst einen Namen gemacht.

Die Motivation

Was Dr. Michele Ufer antreibt, ist das Abenteuer und die Jagd nach dem Flow, die Lust, an Grenzen zu gehen und manchmal darüber hinaus, und, nicht zuletzt, um etwas über sich und das Leben zu erfahren. Denn, so Dr. Michele Ufer:

„Das Leben ist ein Marathon“.

 

Wissen das weiterführt

Dr. Michele Ufer vermittelt seine Expertise als Speaker, in seinen Büchern, im Coaching und in seiner Ausbildung.

Wissenschaftlich fundiert. Praxisnah. Extrem erprobt.

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